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Bist du daran interessiert, im Winter in Schweden zu angeln und ein Ferienhaus über uns zu buchen? Dann solltest du unbedingt einmal Eisangeln ausprobieren. In Schweden ist es in den meisten Seen, im Meer und in Wasserläufen rund um dein Ferienhaus erlaubt zu angeln. Es kann jedoch sein, dass ein Gewässerschein („fiskekort“) erforderlich ist, will man in einem bestimmten Gewässer im Winter fischen. Frage am besten den Vermieter deines Ferienhauses, welche Regeln für den See in deiner Nähe gelten.

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Eisangeln in Schweden

Liegt das Haus, das du über uns mietest, in der Nähe eines Sees, kannst du Eisangeln ausprobieren. Bei dieser Art des Angelns, in Schweden „Pimpelfiske“ genannt, fischt man durch ein Loch, das man ins Eis bohrt. Man verwendet eine spezielle Angel, die mit etwa 20 Zentimetern Länge sehr klein ist und mit einer Hand gehalten wird. Die Schnur mit dem Köder lässt du durch das Loch ins Wasser hinunter und lockst den Fisch mit kleinen Bewegungen aus dem Handgelenk an, damit sich der Köder bewegt und der Fisch (hoffentlich) zuschnappt.

Der gewöhnlichste Fang beim Eisangeln in Schweden ist der Barsch; etwas weiter im Norden wird Saibling sehr häufig gefangen. Auch ein Hecht hängt mal an der Angel, besonders im späten Winter, wenn er sich vor den Frühlingsspielen fettgefressen hat. In jenen Wintern, in denen der große See Vänern zugefroren ist, ist „Pimpling efter lake“ eine spezielle Tradition.

Eingefleischte Eisangler haben manchmal sogenannte „pimpelark“ oder „lakabusar“ dabei. Das sind bewegliche kleine Minihütten, die ein wenig wie Plumpsklos ausschauen und die einem guten Schutz gegen Wind und Wetter auf dem Eis geben. Manche haben sogar einen Ofen, sodass es extra warm und schön wird.

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Ausrüstung beim Eisangeln

Eisbohrer, die spezielle Angel mit Schnur, ein paar Köder und einige Haken sind die klassische Startausrüstung, die wir in Schweden verwenden. Manchmal kann es sein, dass der Besitzer deines Ferienhauses diese Ausrüstung bereithält. Ansonsten kann man sie in den meisten Geschäften, die Angelzubehör haben, kaufen.

Du kannst nur mit Zug angeln, leichter fällt es jedoch, wenn du mit Larven oder Fischstückchen köderst.

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Angeln mit Angeldon („Stickups“ und Knallkork)

Wenn du die Möglichkeit hast, ein Ferienhaus zu mieten, bei dem du Eisangeln mit Angeldon ausprobieren kannst, dann solltest du diese Gelegenheit nutzen. Bei dieser Angeltechnik werden eine Anzahl Angeldon auf dem Eis aufgestellt, vor allem um Hecht zu fangen.

Eine Angeldon besteht aus einem kurzen Schaft, einer Rolle mit Schnur, einem Holzscheibchen mit Draht und einem Haken, an dem der Köder befestigt wird.

Zuerst werden mehrere Löcher mit einigen Meter Zwischenraum ins Eis gebohrt. Dann befestigt man eine Angeldon neben dem Loch im Eis. Man lässt die Schnur mit dem Köder ins Loch hinunter. Dieser besteht aus einem kleineren toten Fisch oder Fischteilchen. Mit lebendem Fisch darf man in Schweden nicht ködern.

Wenn dann ein Fisch anbeißt, bewegt sich das Scheibchen, sodass man weiß, dass es einen Fang gab. Damit man es auch hört, ist es gewöhnlich, dass man die Angeldon mit einem Knallkork kombiniert.

Dies ist eine unterhaltsame und spannende Art zu angeln! Nimm gerne etwas Holz vom Ferienhaus mit, mach ein kleines Feuer, grille Wurst und trinke warme Getränke, während du darauf wartest, dass die Angeldon Alarm schlägt.

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Sicherheit auf dem Eis

Wenn du draußen auf dem Eis bist, ist es wichtig, immer an die Sicherheit zu denken. Auch wenn der See sicher aussieht, gibt es nie Eis, das komplett sicher ist. Wetterveränderungen und Wasserströme verändern das Eis die ganze Zeit

Kontrolliere die Dicke des Eises, das Kerneis muss mindestens zehn Zentimeter dick sein. Das Kerneis erkennst du daran, dass es durchsichtig und hart ist. Je dunkler die Farbe des Eises, desto dünner ist es.

Vermeide Gebiete, in denen sich das Wasser bewegt, zum Beispiel dort, wo ein Fluss oder Bach in den See fließt beziehungsweise aus ihm heraus.

Sei vorsichtig, wenn du dicke Schneewehen siehst. Das Eis kann nämlich unter den Schneewehen weggeschmolzen sein.

Hab immer einen Eisdorn dabei, der schnell griffbereit ist und daher am besten um den Hals gehängt wird. Mit Hilfe dieses Rettungswerkzeugs kannst du dich zur Not aus dem Wasser ziehen. Meist ist an einem Eisdorn auch eine Trillerpfeife angebracht. Wir empfehlen zudem, eine Rettungsleine und eine Schwimmhilfe mitzunehmen.

Gehe nie einsam auf eine Tour aufs Eis. Wenn sich das Eis unsicher anfühlt, gehe zurück. Versuche, Abstand zu deinem Nebenmann zu halten, damit das Gewicht auf dem Eis nicht zu groß wird.

Vielen Dank Jo Elchkuss für den schönen und informativen Gastartikel, hier geht es zur Homepage von Jo: http.//elchkuss.de